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ZML - Zentrum für Mediales Lernen

 

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Wegbeschreibung

Teilnahme des FSZ an der Fachtagung "Frischen Wind mit MINT" des Pädagogischen Austauschdienstes

Teilnahme des FSZ an der Fachtagung "Frischen Wind mit MINT" des Pädagogischen Austauschdienstes
Datum: 07.06.2012 Links:
Gruppenbild Science Exchange Programm 2012
Science Exchange Programm Präsentation
Science Exchange Programm Gruppenarbeit

Ende Mai 2012 nahm Michael Gauß, Mitarbeiter des Fernstudienzentrums, an der Fachtagung „Frischen Wind in MINT. Impulse aus Europa für den mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterricht“ des Pädagogischen Austauschdienstes  in Magdeburg teil. M. Gauß präsentierte das Austauschprogramm Science Exchange Program Shanghai – Karlsruhe , das seit 2010 erfolgreich vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und dem Bismarck-Gymnasium Karlsruhe durchgeführt wird mit dem Ziel, Schülerinnen und Schüler an die kulturelle Zusammenarbeit im MINT-Bereich heranzuführen.

Die Fachtagung stellte verschiedene europäische Projekte und Konzepte vor, die den MINT-Unterricht unterstützen und Jugendliche für die MINT-Fächer und entsprechende Berufe interessieren und begeistern sollen. Anhand von Expertenvorträgen, Projektpräsentationen und Workshops konnten sich die Teilnehmenden der Tagung über die verschiedenen Möglichkeiten informieren und sich im Netzwerk austauschen. Im Mittelpunkt stand die Frage nach der Umsetzung von pädagogischen Konzepten, die Nutzung von Unterrichtsideen und das Potenzial europäischer Partnerschaftsprojekte zur Förderung des MINT-Nachwuchses.

Das Science Exchange Program Karlsruhe – Shanghai richtet sich an Schülerinnen und Schüler der 10. oder 11. Jahrgangsstufe, die an naturwissenschaftlichen bzw. technischen Themen interessiert sind. Unter dem Motto „Kultur und Wissenschaft mal anders“ sollen Jugendliche aus Karlsruhe und Shanghai neugierig aufeinander gemacht werden und sich gegenseitig an ihrem Alltag teilhaben lassen, um so die verschiedenen Sichtweisen und Traditionen kennenzulernen. Das Programm besteht für die deutschen Schüler aus drei Phasen: der Vor- und Nachbereitung, der Projektwoche in Karlsruhe und dem Besuch in Shanghai.
Die Woche in Karlsruhe bietet den Schülern einen Rahmen, in dem sie gemeinsam mit Wissenschaftlern des Karlsruher Instituts für Technologie, der PTV AG sowie dem Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) an naturwissenschaftlichen/technischen Projekten arbeiten können. So erleben sie, was interkulturelle Zusammenarbeit konkret bedeutet. Die deutschen Jugendlichen legen die Projektinhalte in Karlsruhe weitgehend selbstständig im Vorfeld mit den beteiligten Fachleuten fest. Um die Schüler in Shanghai auf dem Laufenden zu halten bzw. eine Mitsprache bei der Entwicklung der Projekte zu ermöglichen, halten die Schülergruppen über eine Lernplattform des KIT Kontakt. Dies ermöglicht es den Teilnehmenden auch, sich bereits vor dem Besuch kennenzulernen.
Die Zeit in China wird gemeinsam mit der Partnerschule in Shanghai organisiert. Es wurden im letzten Jahr kleine Projektarbeiten durchgeführt und ein breites Spektrum an chinesischen Kulturtechniken vorgestellt (z.B. Pekingoper, Kalligraphie).

Das Austauschprogramm wird gemeinsam vom Bismarck Gymnasium Karlsruhe als Koordinationsstelle innerhalb der Schülerakademie Karlsruhe e.V., der JingYe Highschool in Shanghai und dem House of Competence (HoC) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) angeboten. Die Organisation übernimmt das Fernstudienzentrum als Einrichtung des HoC. Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit der deutschen Chinagesellschaft. Der Austausch wird alle zwei Jahre durchgeführt und findet 2014 das nächste Mal statt. Weitere Informationen finden sich unter www.hoc.kit.edu/angebote_fuer_schueler. 

Der Pädagogische Austauschdienst (PAD) ist eine staatliche Einrichtung der Bundesrepublik Deutschland. Im Auftrag der Länder widmet er sich dem internationalen Austausch im schulischen Bereich. Der PAD ist Nationale Agentur für EU-Programme, betreut europäische und internationale Maßnahmen für Schulen und leistet damit einen Beitrag zum interkulturellen Dialog und der Völkerverständigung. Indem er eine internationale Zusammenarbeit verschiedener Institutionen fördert, möchte der PAD zu einer Verbesserung der Qualität des Lehrens und Lernens beitragen.