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Hybrid, Blended Learning, … Was ist das eigentlich?

Wenn präsente Formen der Teilnahme mit einer Online-Teilnahme kombiniert werden, kann die Durchführung von Lehrveranstaltungen auf verschiedenen Ebenen variiert werden. Je nach Variation ergeben sich unterschiedliche Vor- und Nachteile, z. B. in der zeitlichen oder räumlichen Flexibilität.

Am Anfang muss daher ein primäres Ziel definiert werden. Denn die einzelnen Zieldimensionen lassen sich nur bedingt vereinbaren.

 

Welches Ziel hat Vorrang?

  • Soll lediglich für einzelne Studierende, die zeitlich verhindert sind, eine Teilhabe zu einem späteren Zeitpunkt erzeugt werden? Dann ist die Aufzeichnung das geeignete Mittel.
  • Sollen primär alle Studierenden die Möglichkeit der präsenten Interaktion bekommen, obwohl die Raumgröße mit Einhaltung der Hygienebedingungen nicht ausreicht? Dann ist eine Aufteilung in Kohorten sinnvoll, die zu unterschiedlichen Zeiten vor Ort an der Lehrveranstaltung teilnehmen.
  • Soll vorrangig eine räumliche Flexibilität geschaffen werden? Dann bietet ein Livestream die Möglichkeit, dass Personen vor Ort und online gleichzeitig teilnehmen.

Unter hybriden Lehrformaten verstehen wir am KIT die zeitgleiche Teilnahme von unterschiedlichen Orten aus über verschiedene Medien. Alternative Formate ohne zeitgleiche Teilnahme sind nicht hybrid aber ggfls. auch für das Wintersemester geeignet.

Ebenfalls kann der Begriff "Hybrid" auf das Semester als solches bezogen werden. Das Wintersemester als hybrides Semester bedeutet dann, dass sowohl Online- also auch Präsenzformate eingesetzt werden. Aber eben nicht, dass an jeder individuellen Lehrveranstaltung gleichzeitig und flexibel immer sowohl präsent als auch online teilgenommen werden kann.