Vorlesungsaufzeichnung – Verstetigung, Weiterentwicklung und bessere Erschließung

Vorlesungsaufzeichnungen gibt es am KIT nicht erst seit der Corona-Pandemie. Schon seit 2018 wurde die Automatisierung der Aufzeichnungen vorangetrieben und Hörsäle hierfür technisch ausgestattet. In den vergangenen zwei Jahren ist der Bedarf an Vorlesungsaufzeichnungen um ein Vielfaches angestiegen und erforderte einen schnellen Ausbau sowie eine möglichst flächendeckende Verfügbarkeit. Auch für die Zeit nach der Pandemie ist davon auszugehen, dass Vorlesungsaufzeichnungen eine deutlich größere Rolle einnehmen werden als zuvor. Darum ist es wichtig, die vorhandenen Prozesse weiterzuentwickeln und zu verstetigen. Dies soll in dem Projekt „Vorlesungsaufzeichnung“ geschehen.

Ansprechpersonen am ZML
Andreas Sexauer
Tel.: +49 721 608-48215
E-Mail: andreas.sexauer∂kit.edu

In diesem Projekt arbeiten KIT Bibliothek, SCC und ZML zusammen, um die Möglichkeiten der Vorlesungsaufzeichnungen am KIT weiter auszubauen und für Lehrende wie Studierende schnell und einfach zugänglich zu machen. Insbesondere die Nachnutzung steht dabei im Fokus. Lehrenden werden nicht nur bei der Durchführung der Aufzeichnung unterstützt, sondern auch dabei, wie sie aufgezeichnete Vorlesungen später nachhaltig in ihre Lehre einbauen können. Darüber hinaus sollen hybride Lehrformate ausgebaut werden, die von den Lehrenden einfach und flexibel genutzt werden können. Ausgehend vom Live-Einsatz des Lecture Translators in ausgewählten Hörsälen ist zudem geplant, die Integration von Spracherkennungs und Übersetzungsdiensten in diesem Zusammenhang weiter voranzutreiben.

Ein weiterer wichtiger Teil des Projektes ist die Erschließung neuer Perspektiven für Open Science. Bereits in der ersten Projektphase wurden die Infrastrukturen von OpenCast und KITopen miteinander verbunden. Nun gilt es die Strukturen besser auf die Menge der aufgezeichneten Inhalte anzupassen, sodass diese auch optional im Rahmen von Open Science nachhaltig zur Verfügung stehen können.

Ziel des Projektes ist es, die unterschiedlichen Teildienste für die Nutzer:innen in eine zusammenhängende Übersicht zu bringen, um die Potenziale einer durchgängigen Nutzung auf diese Weise besser erschließen zu können. Diese Infrastruktur soll sowohl den gewachsenen Grundbedarf bedienen also auch Raum für aufwändigere Anfragen lassen.