Zentrum für Mediales Lernen

Selbstaufzeichnung mit Zoom in Hörsälen oder Seminarräumen

Achtung: Die Hörsäle sind aufgrund von Lieferverzögerungen noch nicht wie geplant angepasst. Wir informieren Sie auf der folgenden Seite über den aktuellen Stand der einzelnen Hörsäle. Bitte entnehmen Sie der dortigen Tabelle, was bereits in welchem Hörsaal nutzbar ist.

Mit Hilfe der Selbstaufzeichnung können auch dort, wo keine automatisierte Aufzeichnung zur Verfügung steht oder wenn neben dem Beamersignal auch das Kamerabild der Lehrenden aufgezeichnet werden soll, Aufzeichnungen erfolgen.

In diesen Fällen wird ein Zoom Meeting angelegt und dieses aufgezeichnet. Hinterher wird diese Aufzeichung von Ihnen in ILIAS hochgeladen und bereitgestellt (siehe hierzu Phase 3 Aufzeichnungen bereitstellen).

In allen Hörsälen, in denen ein Vorlesung als Livestream mit Zoom möglich ist (vgl. Szenario B: Vorlesung als Livestream aus dem Hörsaal), kann Zoom auch dazu verwendet werden eine Aufzeichnung der Vorlesung zu erstellen. Dies ist auch in Seminarräumen möglich. Voraussetzung dabei ist, dass ein stabiler Internetzugang vorhanden ist. Der Internetzugang erfolgt wenn möglich kabelgebunden per LTA-Zugang. Wo ein solcher Zugang nicht besteht, müssen leider Einschränkungen in der Zuverlässigkeit der Internetanbindung hingenommen werden und auf das KIT-WLAN ausgewichen werden.

Studierende dürfen aus Gründen des Datenschutzes nicht aufgezeichnet werden. Dies gilt für Bild und Ton. Dies würde eine schriftliche Einwilligung und Verwaltung für die spätere, gezielte Abwicklung einzelner Löschanforderungen erfordern. Daher ist es nicht möglich Teile, in den Studierende zu sehen oder zu hören sind, aufzuzeichnen.

Warum kein Tafelbild?

Anstatt der Tafel wird der Visualizer eingesetzt. D.h. Sie können auf Papier schreiben und dies auf dem Beamer und im Livestream in Zoom zeigen. Ein Tafelbild müsste manuell mit einer Kamera abgefilmt werden. Hierfür kann kein Personal zentral bereitgestellt werden. Das Ergebnis wäre darüber hinaus bei der Auflösung der Online-Medien häufig schlecht lesbar und in der Aufzeichnung wäre trotzdem jeweils nur ein Ausschnitt des Tafelbilds sichtbar.

Das eigene Laptop als Mediensteuerung!

Anders als bisher erfolgt die Steuerung primär nicht mehr mit der Mediensteuerung des Hörsaals, sondern auf Ihrem Laptop. Dort erzeugen Sie die gewünschte Darstellung aus Visualizerbild, eigenen Inhalten wie einer Präsentation und Elementen aus dem Rückkanal von Zoom wie dem Chat. Diese Darstellung geben Sie einmal auf den Beamer im Hörsaal aus und in Zoom als Stream frei. Damit dies möglich ist, bekommen Sie das Visualizersignal, die Webcam und den Mikrofonton per USB-Kabel zur Verfügung gestellt. Die Ausgabe auf den Beamer erfolgt per HDMI-Kabel. Eine Umschaltung zwischen verschiedenen Inhalten in der Veranstaltung erfolgt dann während der Veranstaltung auf Ihrem Endgerät in Zoom.

Welche Inhalte sind möglich?

Grundsätzlich können Sie alles verwenden, was auf Ihrem Endgerät angezeigt werden kann. Dies können z.B. PowerPoint-Präsentationen oder andere Bildschirminhalte sein. Das Bild des Visualizers wird Ihnen per USB als zweite Webcam zur Verfügung gestellt. Sie können dieses in Zoom in der Bildschirmfreigabe als zweite Webcam auswählen und so sowohl im Livestream, als auch auf dem Beamer im Saal zeigen. Gleichzeitig können Sie sich selbst mit Hilfe der Webcam im Stream zeigen. Studierende, die sich auf freiwilliger Basis online per Ton und/oder Video beteiligen, können Sie per HDMI auf die Audioanlage des Saals ausgeben und wahlweise das Videobild auf Ihrem Monitor im auf dem Beamer sichtbaren Bereich anzeigen lassen.

Kann auch aufgezeichnet werden?

Grundsätzlich ist dies technisch ohne weitere Hürden möglich. Allerdings sind die Anforderungen des Datenschutzes zu beachten. Studierende dürfen nicht aufgezeichnet werden. Dies würde eine schriftliche Einwilligung und Verwaltung für die spätere, gezielte Abwicklung einzelner Löschanforderungen erfordern. Daher ist es nicht möglich Teile, in denen Studierende zu sehen oder zu hören sind, aufzuzeichnen. Im Sommersemester wurde vorgeschlagen, in einen Vortragsteil und Diskussionsteil aufzuteilen und nur den Vortragsteil aufzuzeichnen. In Zoom kann die Aufzeichnung auch für mehrere Diskussionsteile zwischendurch pausiert werden. Die so einzelnen aufgezeichneten Abschnitte stehen am Ende am Stück zur Verfügung.

Hörsäle ohne geeignetes Mikrofon

In manchen Hörsälen kann das vorhandene Mikrofon aus technischen Gründen nicht innerhalb von Zoom genutzt werden. Damit online teilnehmende Studierende Sie auch hören können, benötigen Sie ein zusätzliches, geeignetes eigenes drahtloses Mikrofon. Dabei sollte soweit möglich auf das Mikrofon im Saal verzichtet werden, wenn dieses nicht unbedingt für vor Ort Anwesende benötigt wird. In den Ausstattungshinweisen gibt es dazu weitere Informationen.

Anleitung Nutzung von Zoom im Hörsaal (folgt demnächst)

Merkzettel Zoom-Freigabe

Mikrofon-Symbol (links unten): Hier erscheinen ein bis zu mehrere USB-Geräte. Wählen Sie diese der Reihe nach aus und prüfen Sie, für welches Sie bei aufgehobener Stummschaltung eine grüne Färbung im Mikrofonsymbol sehen, wenn Sie auf das Mikrofon klopfen.

Ebenfalls wählen Sie hier als Lautsprecher den HDMI-Ausgang Ihres Laptops aus, damit Beiträge von online zugeschalteten Studierenden auch im Saal zu hören sind.

Kamera-Symbol (links unten): Wählen Sie die im Laptop eingebaute Webcam oder die zusätzliche USB-Webcam aus, die Sie zeigen soll. Das Kamera-Gerät für den Visualizer erscheint hier ebenfalls, wird aber nicht hier ausgewählt.

Bildschirm freigeben (unten Mitte): Hier geben Sie verschiedene Inhalte zur Anzeige im Livestream frei, bzw. schalten zwischen diesen um. Sie geben beispielsweise Ihren kompletten Bildschirm, ein Fenster einer Anwendung oder Dokumente unter dem Visualizer als Inhalt der zweiten Kamera frei. Aufgezeichnet wird jeweils der Ton und die Bildschirmfreigabe.

HDMI-Ausgang zum Beamer: Der Beamer wird per HDMI angeschlossen. Je nach System und Anforderung können Sie entscheiden, ob dieser die Inhalte Ihres Bildschirms 1:1 anzeigen soll oder als 2. Bildschirm verwendet werden soll.
 

Tipp PowerPoint Präsentation im Fenster statt Vollbildmodus anzeigen

Eine PowerPoint-Präsentation kann auch in einem Fenster wiedergegeben werden, wenn z.B. auf dem Beamer neben der Präsentation auch andere Inhalte wie beispielsweise der Chat-Verlauf aus Zoom angezeigt werden sollen. Wählen Sie dazu unter „Bildschirmpräsentation einrichten“ bei „Art der Präsentation“ die Einstellung „Ansicht durch ein Individuum (Fenster)“ aus. Dann wird die Präsentation beim Start in einem eigenen Fenster angezeigt und füllt nicht mehr die komplette Anzeige im Vollbild aus.