Trainingscamp zur Olympiade der Geowissenschaften

Nach dem großartigen Erfolg der deutschen Delegation bei der International Earth Science Olympiad (IESO) 2025, zu dem auch das erstmals am KIT durchgeführte Trainingscamp für die zehn besten Schüler:innen beigetragen hat, hat der Dachverband Geowissenschaften entschieden, das Trainingscamp auch im Jahr 2026 erneut am KIT auszurichten.

Am 28. Juni werden die zehn besten Finalist:innen der Deutschen Olympiade der Geowissenschaften, die sich in einem dreistufigen Auswahlverfahren qualifiziert haben, am KIT erwartet. Dort werden sie am Institut für Angewandte Geowissenschaften (AGW) sowie am Geophysikalischen Institut (GPI) unter der Leitung von Prof. Dr. Schilling intensiv auf die Olympiade 2026 vorbereitet.

Ziel des Trainingscamps ist es, die Schülerinnen und Schüler fachlich und praktisch auf die internationalen Wettbewerbe vorzubereiten und die Auswahl der deutschen Mannschaft für die IESO 2026 zu unterstützen.

Ansprechperson am ZML
Michael Gauß
Tel.: +49 721 608-48206
E-Mail: michael.gauss3∂kit.edu

Programminhalte: Theorie trifft Praxis

Vier Tage lang steht die praxisnahe Vermittlung geowissenschaftlicher Themen im Fokus. Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in:

  • Grundlagen der Erdgeschichte, Gesteinsbildung, Tektonik und Seismik.
  • Labor- und Geländearbeiten: Bestimmung von Gesteinen und Mineralen, Korrket Nutzung geologischer Karten sowie das Erkennen und Erkunden geologischer Strukturen im Gelände.
  • Wissenschaftliche Methoden und Diskussionen: Erprobung seismischer Messungen Mittes Hammerschlag, Diskussion der Subsidenz in der Po-Ebene um Turin, Vulkane und die Bedeutung der Viskosität für Lavaflow.
  • Einführung in die Paläontologie: Besuch des Naturkundemuseums Karlsruhe mit praktischen Einblicken in die Fossilienkunde.

Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der Vorbereitung der deutschen Delegation für die International Earth Science Olympiade (IESO), die im Herbst 2026 in Turin stattfinden wird. Hierfür wurden nicht nur fachliche Inhalte, sondern auch sprachliche Kompetenzen gestärkt – durch englischsprachige Fachvorträge und Diskussionen, um die kommunikative Sicherheit für die internationale Bühne zu erhöhen.

Unterstützung und Organisation

Das Traingscamp wurde am Institut für Angewandte Geowissenschaften (AGW) des KIT durchgeführt und vom Science Camp Team des Zentrums für Mediales Lernen organisatorisch und didaktisch begleitet.

Die Veranstaltung wurde ermöglicht durch die Unterstützung:

  • des Dachverbandes der Geowissenschaften e.V. (DVGeo)
  • die Dr. Hartwig Blume Stiftung
Gruppe junger Menschen mit geologischen Hämmern vor einer Stadtpanorama-Aussicht.
Studierende machen Notizen bei einer Exkursion in der Natur.
Ein hellbeiges, strukturiertes Gesteinsstück auf dunklem, erdigen Boden.